Ich leide schon wieder unter einer Birkenpollen-Allergie. Habt ihr wertvolle Tipps für mich?

Kaum fliegen die ersten Birkenpollen leide ich unter Niesanfällen, Augenjucken, verstopfter Nase etc. Gibt es Alternativen zu Antihistaminika?

Danke für eure Hilfe und ein schönes Wochenende!

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Hallo Sophie, um eine Desensibilisierung, die aber 2 bis 3 Jahre dauert, wirst Du wohl nicht herumkommen. Denn sie ist vor allem wichtig, um einer Verschlimmerung in Form eines allergischen Asthmas vorzubeugen. Zusätzlich hilft mir immer die Einnahme des Spurenelementes Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke) sehr gut. Denn Zink ist u. a. wichtig für das Immunsystem, die Schleimhäute und soll sogar nach neuesten Erkenntnissen entzündungshemmende Eigenschaften haben. Über die ganze Heuschnupfenzeit nehme ich morgens 1 Tablette und an Tagen mit starkem Pollenflug auch mal jeweils morgens und mittags 1 Tablette, die ich übrigens sehr gut vertrage. Zusätzlich verwende ich zeitweilig für die Nase, Weleda Heuschnupfenspray, das u. a. Zitrone und Quitte enthält. Durch diese Maßnahmen habe ich die lästigen Symptome eigentlich sehr gut im Griff und kann sogar Fahrradtouren unternehmen.

Ich wünsche Dir, dass Du von diesen Maßnahmen ebenso profitierst wie ich und wünsche Dir ebenfalls ein schönes Wochenende!

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>>Hallo Sophie, um eine Desensibilisierung, die aber 2 bis 3 Jahre dauert, wirst Du wohl nicht herumkommen.<<
Bitte nicht, die bringt überhaupt nichts. Mein Mann und ich haben währende dieser 3 Jahre noch viel mehr Allergien hinzu bekommen. Eine Zyrtec (o.ä.) am Tag tut es auch, mehr kann man nicht machen.

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Pollengitter vor die Fenster oder Lüftungsanlage mit Pollenfilter, Haare waschen abends vor dem Schlafen gehen, Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln, Wohnung häufig feucht wischen, häufig Bettwäsche wechseln, Nasendusche, Cortison-Nasenspray...
Desensibilisierung ist viel wichtiger, als viele denken, damit es zu keinem allergischen Asthma kommt...
Alles Gute, wir leiden schon seit dem ersten Haselflug.

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Hallo,

wir nehmen in der Zeit Zyrtec, zwar teurer, aber wirksamer und nebenwirkungsfreier, als die Billigsachen, Cortisonnasenspray vom Arzt verschrieben, tägl. Kleidung wechseln, Haare waschen, Pollengitter an die Fenster.

LG und durchhalten ;-)

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Ich kann von einer Desensibilisierung auch nur abraten. Habe sie im Jugendalter durchgeführt und keinerlei Effekt feststellen können. Die vielen Spritzen war lästig und zeitraubend - auf die Lunge ist die Allergie inzwischen trotzdem gewandert.

Meine Taktik: Am Abend Haare waschen, Wäsche nur im Haus trocknen, keine Äpfel essen (Kreuzallergie), Cortisonnasenspray, bei Beschwerden einen Schleimlöser und immer reichlich Tempos in der Jackentasche...

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ich spüle ab und zu die Nase, und tauche manchmal die Augen in eine Schüssel kaltes Wasser.

Ich hatte auch noch eine Hausstauballergie. als ich die in den Griff bekam, war die Pollenallergie wesentlich schwächer.
Aber ohne eine Cetirizin geht es manchmal doch nicht.

echt ätzend. Hab letztens so gerieben, dass mein Auge vollständig blutrot war....

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