sind Nichtraucher die mal Raucher waren da?

Hallo und guten morgen,
Ich rauche nun schon über einen tag nicht mehr, muss dazu sagen ich habe 7 jahre lang vielleicht so 10 Zigaretten oder manchmal 15 am tag geraucht.vor 9 jahren hatte ich mal aufgehört als ich wusste das ich mit meinem ersten sohn schwanger bin, für 2 jahre habe ich das rauchen sein gelassen und soweit ich mich erinnern kann fiel es mir garnicht schwer.
Jedoch ist es diesmal schwerer, wenn ich an die letzte Nacht denke oha, ich habe kein auge zu bekommen, hinzu kommt das mein Hirn extrem gut phantasieren kann (muss dazu sagen das ich ne angst ,-panikstörung habe, die ich alleine bewältigt habe also ohne Psychiater und lang anhaltender Therapien, ich hab beides versucht und jedesmal wurde ich enttäuscht, naja egal...) und ich deshalb in dieser nacht an den angeblichen "entzugserscheinungen" gelitten habe oder bilde ich mir das nur ein?

Würde gerne wissen wie eure erfahrungen waren als ihr aufgehört habt oder wieder aufgehört habt.
Wie habt ihr euch gefühlt? Und ist es eventuell mit nem psychischen leiden anders als wenn man keins hätte?

Freue mich auf antwort und wünsche allen noch einen schönen tag :-)

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Hallo,

ich habe mit 18 angefangen zu rauchen und habe geraucht bis ich 25 war.

In meinen "besten" Zeiten waren es halbe Schachteln am Tag, manchmal auch eine 3/4 Schachtel #schock

Aufgehört habe ich spontan, nicht, weil ich schwanger war, sondern weil ich den Eindruck hatte, das mit das Rauchen nicht bekommt.

Wobei ich jetzt zu den militanten Nichtrauchern gehöre. Ich vertrage gar nicht mehr, wenn neben mir jemand mit einer Zigarette steht oder sitzt.

Ich bekomme Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Hustenanfälle :-(

Aus diesem Grund bin ich froh, dass in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden darf.

Mein früherer Arbeitgeber hat seine Angestellten auch immer auf die Straße geschickt zum Rauchen.

GLG

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hi,

ich drück dir erstmals die Daumen, dass du es schaffst. Egal ob dieses Mal oder beim nächsten versuch :-)

ich war 14 als ich angefangen habe und 26 als ich aufgehört habe. das sind im Januar 3 Jahre.
ich habe es oft probiert und auch mal nun Monat oder 2 geschafft aber immer wieder angefangen. beim letzten Mal habe ich mich lange drauf vorbereitet.
ich habe mir selber immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr will und das auch gar nicht mag. Das ging bestimmt ein halbes Jahr so.
und dann habe ich auf den passenden Moment gewartet um aufzuhören.
Der kam dann im Januar als ich eine richtig fiese Grippe hatte. Die letzte Zigarette hat schon metallisch geschmeckt.
Ich war dann fast 2 Wochen krank und hatte kein Bedürfnis zu rauchen!
Als ich wieder arbeiten gegangen bin habe ich alle Kollegen gemieden die rauchen.
Meine Mama raucht auch und wenn sie dann geraucht hat (sie raucht nur draußen) habe ich mich so hingesetzt dass ich es nicht sehe.

Ich habe für mich festgestellt, dass es wichtig ist sich drauf vorzubereiten und wenn du es geschafft hast (ein Tag ohne ist schon eine Leistung!!!) versuche Rauchern aus dem Weg zu gehen!
Sage Freunden und Bekannten, dass sie auf dich Rücksicht nehmen sollen und wenn du im Supermarkt an der Kasse stehst freue dich, dass du den scheiß nicht mehr kaufen musst!!!!

Außerdem habe ich mir einen Dauerauftrag eingerichtet. Jeden Monat gegen 100 € auf mein Sparbuch!
Von dem Geld bin ich schon Urlaub gefahren, habe mir einen neuen Laptop gekauft und habe nun immer einen Notgroschen ?

Also alles Gute und viel Glück!!!!!

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Hallo!

Ich habe es oft versucht. Auch 2 x 2 Jahre war ich es schon los, aber immer wieder angefangen. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht jeden Tag rauchen muss. Kann auch mal zwei Tage ohne Probleme ohne Zigarette. Mein Problem war und ist, das komplette aufhören.

Jetzt habe ich einen neuen Versuch gestartet und halte jetzt schon vier Wochen durch. Diesmal ging es besser als sonst. Habe diesmal das hier probiert:

http://www.nicorette.de/lutschtablette

Das hat zumindest immer dann geholfen, wenn die Arbeitskollegen alle rauchen gehen und die Sucht am stärksten ist.

Viel Glück
Jenny

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Ich habe Anfang des Jahres aufgehört mit Rauchen weil wir uns ein Kind gewünscht haben. Zu diesem Zeitpunkt war ich also noch nicht schwanger. Zusätzlich hatte ich früher psychische Erkrankungen die der Grund waren weshalb ich mit der Qualmerei angefangen habe. Und ja, psychisch Kranken fällt das Aufhören erwiesenermaßen schwerer als psychisch Gesunden da die Abhängigkeit größer ist. Nichts desto trotz ist es zu schaffen ;-) Ich habe viele Anläufe gebraucht bis ich endlich die Kurve bekommen hatte aber mittlerweile verspüre ich keinen Drang mehr nach dem Qualm.

#winke

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Hallo,

vielleicht hast du Lust hier mitzumachen (das ist das frühere Rauchfrei-Online):

http://www.smokefreeproject.com/de - kostet nix!

Viele Grüße

Thyroxina

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Hallo, also ich hab ca. mit 18 ( 1997) angefangen, irgendwann war es fast ne Schachtel am Tag. 2004 hab ich beschlossen, daß ich rechtzeitig vor Kinderwunsch schon länger rauchfrei sein möchte und hab mir den Stichtag 1.6.2005 gesetzt! 1 Jahr hab ich mich seelisch darauf vorbereitet. Dann hab ich auch so ein 100 Tage rauchfrei Programm mitgemacht aber alles erst ab 1.6.2005. Die tage davor hab ich noch 1 Schachtel geraucht. Dann hab ich mich 3 Tage bei meiner Oma einquartiert, daist es garantiert rauchfrei :-) Die ersten 3 Tage waren am schlimmsten. ich war dauermüde, hatte Kopfschmerzen und war sehr agressiv. das Verlanger war aber kaum da, komischerweise. War soo froh endlich befreit zu sein und im kopf hat es Klick gemacht. Achja, mein Freudn (jetzt mann) hat weitergereaucht, auch in der Wohnung (in der Küche). Ist ja auch egal, ICH wollte aufhören und dann konnte ich das auch, trotz Raucher in der Nähe.

2007 hatten wir dann Kinderwunsch und ich bin schwanger geworden :-) 2008 kam unsere Kleine. wir sind umgezogen und im Haus raucht man Mann nun nicht mehr., nur draußen udn nach ordentlichem auslüften udn Händewacshen darf er auch uns näherkommen
ich hoffe, daß er auch mal aufhört, seine Bronchien rasseln wie bei einer akuten Bronchitis, bäh!!!! Aber leider muß er es selber wollen.

Also ich bin jetzt 8 Jahre rauchfrei , von einem Tag auf den anderen und ich war starke Raucherin. Es geht und ich kann nicht verstehen, wie man es NICHT schaffen kann. hat wohl etwas mit ehrgeiz udn Willensstärke zutun! Also weiter so!!!!!!

Gruß
Janine

p.s. das tollste war, daß ich nicht immer beim Verlassen der Wohung im Geiste durchgehen mußte, was ich alles mitnehmen muß :-) Schlüssel, Geld, Zigaretten, feuerzeug :-) Naja, Geld und Schlüssel sind wohl doch noch wichtig

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Hi!
Ich war Kettenraucher - 22 Jahre lang.
Mit 15 J habe ich angefangen....in meiner 1. Schwangerschaft habe ich auch geraucht, ich gebe es zu...(habe jetzt noch ein schlechtes Gewissen, wird wohl auch immer so bleiben, weil es einfach sch....war)...als ich wieder schwanger wurde und eine FG hatte, habe ich aufgehört...dann kam mein Sohn. Bei ihm war ich clean.

Als er mit 5 Monaten mit einer Lungenentzündung ins KH kam, habe ich wieder angefangen, das war richtig dumm, denn ich war ja schon 1,5 Jahre weg vom Nikotin.

Und dann habe ich mit den Jahren immer mehr geraucht - zuletzt DREI Schachteln am Tag...schlappe 350 Euro im Monat habe ich verqualmt, dann bekam ich eine starke Kehlkopfentzündung und war dauerheiser, bei der Spiegelung sagte mir mein Arzt: Vorstufe Kehlkopfkrebs, AUFHÖREN!
Ich brauche aber nochmal ein halbes Jahr, bis ich endlich aufhörte...mir haben Nikotinpflaster sehr geholfen, ich nahm sie sechs Monate.

Allerdings habe ich nicht nur die Zigaretten weggeworfen, sondern auch im Ganzen mein Leben umgekrempelt...kein Alkohol mehr, Ernährung umgestellt, 25 kg abgenommen und angefangen mit Sport.

Nun rauche ich seit 3,5 jahren nicht mehr, und ich freue mich JEDEN Tag darüber! Die Kippen sind soweit weg, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen zu rauchen. Es stinkt, es sieht total albern aus, es ist sauteuer und ungesund...es gibt für mich KEINEN einzigen Grund, wieder anzufangen! :-)

Also, weiter so, Du schaffst das!!

#winke

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Hallo.

Das erste Mal aufgehört habe ich 2003 oder 2004 - weiß nicht mehr so genau.
Damals habe ich eine Weisheitszahn-OP zum Anlass genommen aufzuhören.
Es war sau-schwer und ich hab brutal zugenommen, weil ich mehr gefuttert habe.
Leider habe ich nach knapp einem Jahr wieder angefangen - was SAU blöd war.

Im Mai 2008 ist mein Papa an Lungenkrebs gestorben. Meine Schwester und ich versprachen uns aufzuhören.
Im September waren mein Freund und ich bei einer Heilpraktikerin und haben uns spritzen lassen. Einige Stunden danach war es für etwa 1-2 Stunden total schlimm. Ich war aggresiv und fühlte mich wie ein Tiger im Käfig. Danach hatte ich nie wieder Entzugserscheinungen oder Lust.
Inzwischen sind wir 5 Jahre rauchfrei.
Und auch ich sehe KEINEN Grund wieder anzufangen.Könnte es mir auch gar nicht mehr leisten. Man stinkt selbst, die Klamotten, die Haare, der Mundgeruch #schock ...
Es sieht Kacke aus - vor allem bei Frauen...
Und ich hoffe, dass mein Kind mich nicht wegen Lungenkrebs verliert. Eine Garantie ist es natürlich nicht, aber ich denke, das Risiko habe ich schon gesenkt.

LG und viel Glück!!!

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Hallo
ich habe mit Unterbrechungen gut 25 Jahre geraucht.
Es ist auch nicht leicht aufzuhören, wichtig ist dass es oben klick macht, wenn das nicht klappt dann ist es gleich zum scheitern verurteilt.
Ich habe mir einen Termin gesetzt, wann ich aufhören will und habe dazu einen Tag genommen, da hatte ich eine Zahn-Op und es hat geklappt, ich rauche jetzt fast 10 Jahre nicht mehr.
Aber eines muss ich sagen ich habe immer wieder mal GElüste aber ich denke das ist normal.
Du schaffst dass und ich habe 1 Schachtel am Tag geraucht.
Schreibe mich gerne an wenn du Hilfe brauchst
LG
Moni

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