Chronische Sinusitis/ Siebbeinerkrankung und Nasenscheidewandkorrektur

Das ist ja mal ein lange Betreff.... :-)

Ich quäle mich seit Ende Juni mit einer chronischen Sinusitis die michmal mehr, mal weniger belastet. Seit 1,5 Woche bin ich stark erkältet und am Donnerstag waren meine Stirnhöhlen dermaßen vereitert, dass ich mich aufgrund der heftigen Kopfschmerzen zwei Tage nonstop nur übergeben habe.

Habe jetzt Clindamycin und ein Nasenspray vom Doc bekommen, zusätzlich spüle ich meine Nase zweimal täglich mit Saltzwasser aus. Trotzdem merke ich heute, dass es über den Augen schon wieder "eng" wird.

Mein HNO will einige Siebbeinzellen entfernen und die Nasenscheidewand begradigen. Mir wurden dieses Jahr im Mai bereits nach einem Peritonsillarabszess die Mandeln entfernt und ehrlich gesagt: mir graut es vor einer weiteren Woche stationär auf HNO im Krankenhaus. Nach der Mandel- OP lag ich nochmal mit Nachblutungen im KH. War weniger lustig.

Hat jemand ähnliche Probleme, ggf. auch die OP schon hinter sich gebracht? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

Ich habe eine verdammt anstrengende Arbeitswoche vor mir, wenn ich schon wieder krank bin tritt mich mein Chef demnächst mal kräftig in den Allerwertesten... ich war inkl. der OP dieses Jahr bereits 10 Wochen krankgeschrieben... :-((( Ich kann doch nichts dafür....

Grüßle, Goldie

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Huhu Goldie,

ich hatte auch chronische Sinusitis und auch ständig Kopfschmerzen...Bei mir wurde die Nase begradigt und die Nebenhöhlen "entlüftet" oder so...Die Operation war nicht so schlimm. Ich hatte vorher totale Angst, weil man ja danach keine Luft bekommt. Das war aber nicht so schlimm. Man gewöhnt sich schnell daran. Ich habe insgesamt zwei Wochen nicht richtig durch die Nase atmen können. Nach ein paar Tagen wird die Tamponage gezogen. Das war allerdings für mich sehr unangenehm. Andere hatten damit aber überhaupt kein Problem...Nach Entfernung der Tamponage wird Sekret abgesaugt, auch wenn du schon zu Hause bist. Ich glaube, alle zwei Tage oder so. Bin mir aber nicht sicher. Das Absaugen ist nicht so angenehm, geht aber. Bei mir hat sich der ganze Aufwand allerdings nicht gelohnt. Am Anfang war es besser, aber mittlerweile habe ich dieselben Probleme wieder. Ich kenne aber viele, bei denen es ein Erfolg war und keine Probleme mehr haben...Ich wünsche dir alles Gute für die Operation...#liebdrueck

LG von Sarah

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Hallo,

ich habe diese OP vor gut 3 Jahren hinter mich gebracht.
Ich hatte schon seit meiner Kindheit oft Probleme mit den NNH, dann ging es einige Jahre super, aber als meine grosse Tochter dann in den Spielkreis kam und viele Infekte nach Hause brachte, ging es wieder los.
Ich war drei Tage im KH. Die OP war nicht schlimm, aber die 24 Stunden mit Tamponaden waren nicht so toll. Gegen die Schmerzen gab es Novalgin, das half super.
Ich musste in den ersten 3 Wochen alle 2-3 Tage zum Absaugen zu meinem HNO. Das war nur das erste Mal komisch, aber nicht schmerzhaft. Parallel musst Du selber gute Nasenpflege betreiben, also Nasenduschen und ggf. eine Nasensalbe, damit sich die Borken lösen und die Schleimhäute feucht bleiben.
Nach 3 Wochen konnte ich wieder gut durch die Nase atmen.
Bei mir hat sich die OP gelohnt, ich bin seit 3 Jahren selten krank, obwohl ich beide Kinder im Kindergarten hatte (die Grosse ist jetzt gerade eingeschult).

Sweety

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