Asthma- Dauermedikation

Hallo,

nach meiner endlosen Lungengeschichte nach der Mykoplasmenpneumonie war ich gestern beim Pneumologen.

Die Ergebnisse der Lungenfunktionsmessung war nicht gerade berauschend. Hinzu kommen die Probleme durch den Reflux.

Nun ja, er meinte wir müssten auf alle Fälle die Medikation erhöhen, so wäre das nichts...

Ich nehme nun täglich
600 mg Theophyllin
Symbicort 320 mg/9mg 2-0-2 Hübe, also 1280 mg Budesonid und 18 mg Formoterol
Salbutamol nach Bedarf ca 4 bis??? Hübe
40 mg Omeprazol und einen Schleimlöser, weil sich immer noch zäher Schleim bildet, den ich sonst gar nicht abhusten kann.

Durch die Umstellung habe ich wieder so zittrige Hände, was sich sicherlich in ein paar Tagen gibt. Das Ganze soll erst einmal eine Weile so bleiben, in drei Wochen ist die nächste Lufu, dann sehen wir weiter. Er meint es ist sicher ein Asthma, momentan va infektgetriggert, aber vermutlich rustcht das Ganze in ein allergisches Asthma über, weil eben die Atemnot stetig zunimmt. Außerdem hab ich ja "Heuschnupfen" und früher stark Neurodermitis plus Erdnussallergie.

Nun ja, wie sieht eure Dauermedikamentation so aus? Wie stabil ist euer Asthma?

Ich hoffe dass wir irgendwann wieder auf einen Hub Sybicort 160 zurück kommen, das wäre schön gut...

Liebe Grüße
Alex

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Bei mir wurde im Frühjahr 2003 allergisches Asthma erkannt.

Ich bekam Allergospasmin als Asthmaspray und Novupolmon ein Kortisonspray.

Das Asthmaspray, konnte ich 2007 absetzen, aber das Kortisonspray, muss ich weiterhin nehmen.
Würde ich das absetzen, würde es in kürzester zeit, wieder so schlimm wie zu Anfang werden.

Das Spray hab ich bis vor 4 Monaten morgend uns Abends genommen.

Seit ich in einer Wohnung mit Laminat lebe, brauch ich es nur noch 1 mal am Tag.

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Wünsche dir auch gute Besserung, und dass dein Zustand weiter stabil bleibt....

Liebe Grüße
Alex

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Das Symbicort würde mir weniger Sorgen machen, die 600 mg Theophyllin finde ich heftig!

In meiner schlimmsten Zeit mußte ich 1 1/2 Jahre lang tägl. 300 mg nehmen, das fand ich irgendwie schon krass, zumal Theophyllin umstritten ist, mir hat es allerdings geholfen.

Symbicort hatte ich nur kurz, ich bin anfangs mit Pulmicort ausgekommen, bekam zwischendurch Oxis.

Eine neue Ärztin stellte dann auf Flixotide um, ein weiterer Arzt auf Viani, bei dem Arzt bin ich immer noch, mittlerweile nur noch mit Bedarfsmedikation.

Ich hoffe das es jetzt so bleibt!

Ich wünsche Dir alles Gute, kommen auch wieder bessere Zeiten, bestimmt! :-)

lg glu

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Hallo du,

zuvor hatte ich eben die halbe Dosis Symbicort und hatte keine Nebenwirkungen, auch nicht mit der Menge Theophyllin. Ohne bin ich nicht ausgekommen. Hm, ich weiß, dass es umstritten ist, aber mir hilft es auch immer gut.

Seit ich diese hohe Dosis Symbicort nehme habe ich wieder ganz starke innere Unruhe, Zittern, leichtes Herzrasen.... Heute morgen ganz schlimme Muskelkrämpfe, aber das hat wahrscheinlich eher mit diesen verdammt schlechten Blutwerten zu tun... Nun ja, was hilft es. Ich muss halt auch zugeben, dass ich mit der hohen Symbicortdosis kaum Bedarfsmedis brauche.

Ja, ich hoffe wirklich, dass es bald wieder einmal besser wird. Es geht schon seit vor Weihnachten und seit fast fünf vollen Wochen ist es ganz schlimm....

Drücke dir auch die Daumen, dass dein Zustand stabil bleibt,
liebe Grüße
Alex

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Dankeschön!

Wie gesagt, meine heftigste Phase dauerte 1 1/2 Jahren aber seit dem geht es nur noch bergauf, wird schon wieder werden bei Dir!

lg glu

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