Meine rechte Schulter :-(

Hallo!

Ich hab ein großes Problem mit meiner rechten Schulter. Seit ca. einem 3/4 Jahr plage ich mich immer wieder mit heftigen Schulterschmerzen rum, ausgelöst wahrscheinlich von Muskelverspannungen im ganzen Areal von Schulter bis Schulterblatt.

War deswegen auch schonmal in der Notaufnahme, weil garnichts mehr ging und der dort diensthabende Arzt hat mich eingerenkt (Wirbel, waren 2 draußen). Dann war es ca. 4 Monate gut, nur ein paarmal Zwacken, was aber nach 2-3 Tagen mit Voltaren gecreme wieder gut war.

Bis gestern, ich wache auf und ich kann meinen rechten Arm nicht mehr bewegen. Ich hatte (habe) höllische Schmerzen, konnte mich nichtmal alleine anziehen.
Bin dann als mein Mann vom Dienst heimkam in die Notaufnahme und die diensthabende Chirurgin hat mich gequaddelt (Lokalanästhetikum gespritzt: 20 Einstiche in einem handteller großen Areal).
Hab dann Ibuprofen 600mg und Tramal mitbekommen, ausserdem ein Medikament zur Muskelentspannung (die Tabletten reichen fürs Wochenende).

Mein Problem, Termin beim Orthopäden hab ich erst am Montag vormittag bekommen. Heute Nacht konnte ich kaum ein Auge zutun, obwohl ich Tramal genommen hatte. Auch jetzt geht es mir nicht wirklich besser, könnt beim Schreiben aufschreien.

Habt ihr irgendeinen Tipp für mich, wie ich meine Schmerzen noch lindern kann und wenigstens bis Montag die Tage überstehe?! Erträglich sind die Schmerzen nur, wenn ich auf dem Rücken liege und den Arm gerade neben meinen Körper lege.
Dinkelkissen pack ich mir auch noch drunter.

Vllt. hat ja noch einer von euch irgendeinen ''Geheim''tipp, wie ich die Schmerzen noch lindern kann..... wäre unheimlich dankbar.

Zum Arzt gehen bringt mir auch nichts, denn da war ich gestern sowieso und lt. Aussage können sie nicht mehr tun als quaddeln und das geht auch nur in bestimmten Zeitabständen. Der Orthopäde ist heute nicht da (hat OP-Tag).

Vielen lieben Dank im Voraus

matjeshering

1

Hallo,

kenn ich auch, ist bei mir aber die linke Seite, obwohl ich Rechtshänder bin....

Die Ärzte finden nichts, kein Rheuma, worauf ich ja getippt hatte, noch sonstwas.

Bei mir tritt das immer mal wieder auf, in Wellen sozusagen. Mal mehr mal weniger und das Einzige, was dann hilft ist Ruhe und Kälte.

Meine Vermutung ist, dass es bei mir eine Entzündung ist, die nie ganz verschwindet und immer wieder aufflammt. Würde ins Bild passen, da ich ständig mit Entzündungen zu tun habe und immer, wenn da was ist (irgendwo in meinem Körper), fängt meist auch die Schulter wieder an.
Mein Tipp wäre also Kälte!

Gute Besserung!

Gruss Drops

2

Du hast wahrscheinlich eine "Kalkschulter". Wenn der Kalk sich löst, entsteht eine Entzündung - ein sogenannter Erguss" und das sind dann höllische Schmerzen. Ich hatte das auch schon, im Krankenhaus wurde die Schulter geröngt und dabei wurde die Kalkschulter festgestellt. Ein lokales Schmerzmittel mit Cortison wurde hineingespritzt und mir wurde gesagt, dass es nun besser wird, da sich der Kalk nun gelöst hat. So war es dann auch.
Wichtig ist, dass du die Schulter mit einem in ein Tuch eingewickeltes Kühlakku kühlst - Wärme verschlimmert die Schmerzen. Außerdem für einige Tage ein Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Diclofenac nehmen - Iboprofen ist zu schwach.
Wenn möglich, lass dir noch heute vom Arzt Voltaren in starker Ausführung verschreiben,



gute Besserung
Pechawa

3

Hi Matjes,
Schulter ist langwierig, ich hatte über ein Jahr das Vergnügen, aber auch das Glück, einen erstklassigen Sportarzt zu haben, der mich komplett geheilt hat. Aber es dauert und erfordert eiserne Disziplin.
Du brauchst ein CT der Schulter und Röntgen der HWS um einen Vorfall oder Kalkzapfen in der Schulter auszuschließen. Wenn das ausgeschlossen ist, geht eine lange aber erfolgversprechende Behandlung los:
Gegen die Schmerzen hilft am besten die banale Wärmflasche, besser 2. Auf eine bettest du das Schmerzzentrum, die andere packst du auf der Schlüsselbeinseite dagegen. (Körnerkissen geht auch zur Not)
Ein mal in der Woche werden die Triggerpunkte mit Procain und Dexametason gespritzt. Das tut höllisch weh, denn diese Nervenenden, die tastbar schmerzhaft sind, müssen genau getroffen werden. Danach solltest du ruhen mit Wärmeflasche.
Simples "Quaddeln" hilft nur dem Einkommen des
Arztes.
Jeden dritten Tag machst du Dehn- und Lockerungsübungen nach Vorschrift des Arztes, Anleitung gibt es in jeder guten Praxis.
Nach etwa 2 Monaten sollte ein Besserung eintreten, dann fängt die Physiotherapie an, bitte bei einem schultererfahrenen Therapeuten.
Bei mir hat die weit über ein Vierteljahr gedauert, wöchentliche Behandlungen plus Gymnastik 2x wöchentlich.
Wenn der Arm beweglich ist, die Schmerzen zurückgehen kann man die Spritzen absetzen.
Ich habe nach einem Jahr wieder mit dem Muskelaufbau-Training angefangen. In einigen Wochen fange ich in der Halle wieder an zu Klettern.
Insgesamt habe ich 14 Monate dran gearbeitet und hatte zeitweise unerträgliche Schmerzen, aber heute ist alles weg.
Such dir einen Sportarzt, wenn die Spritzen nicht wehtun und nicht helfen, oder der Orthopäde dir keine Dehnübungen zeigen kann.
Gute Besserung
Mariella

4

Hallo,

oh, wie ich das kenne.
Ich habe bzw. hatte seit einem schweren Autounfall Schmerzen in der Schulter.

Mein Geheimtip: Ostheopathie

Ich sollte eigentlich Krankengymnastik bekommen, der Therapeut ist aber auch Ostheopate. Er hat von sich aus diese Behandlung bei mir vorgenommen.
Bereits nach der ersten Sitzung hatte ich kaum noch Schmerzen, unfassbar#freu

Ich kann es dir nur empfehlen.

LG und alles Gute
Susi

5

Bei mir war es die HWS und ein Nackenkissen hat mir super geholfen. Innerhalb weniger Tage war es deutlich besser!
Mittlerweile habe ich das von Tempur, aber angefangen habe ich mit einem aus dem Plus.

Als mein Termin beim Ortho dann endlich war, waren die Schmerzen fast weg. Ich konnte nicht mal mehr Auto fahren, weil ich den linken Arm nicht nutzen konnte

Eva

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