Tavor-Abhängigkeit - Erfahrungen?

Hallo!

Ich habe eine Angsterkrankung und bin deshalb in psychologischer und psychiatrischer Behandlung.

Wurde auf Mirtazipin eingestellt und habe für die sogenannten "Panikattacken" Tavor 1,0 mg als Notfallmedikament erhalten.

Das klappte auch ganz gut. Dann kam eine schwierige Zeit mit vielen Aufregungen und ich nahm täglich eine Tavor, um das zu überstehen.

Jetzt merke ich, dass ich körperliche Entzugserscheinungen bekomme (Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Übelkeit...), wenn ich keine Tavor nehme. Ich bin also abhängig.

Nun möchte ich ungern einen stationären Entzug machen. Ich nehme ja auch "nur" 1 Tablette am Tag. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Tavor und einem Entzug? Kann man es auch schaffen, allein davon wegzukommen? Wenn ja, wie?

Für Antworten bzw. Erfahrungsberichte wäre ich dankbar.

leah1978

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Hallo....

Ich habe in einer Psychiatrie gearbeitet und wir haben unsere Pat. langsam entwöhnt. D.h. wir haben ihnen zu Anfang, das gegeben, was sie brauchten und haben es dann langsam reduziert, do lange, bis sie zum Schluß bei 0,25mg waren und haben es dann nur noch alle 2 Tage gegeben, usw.

Bei den meisten hat es gut funktioniert, aber jeder verkraftet es eben anders.

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Du kannst es nur selbst abdosieren.

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